Der Azubi-Ratgeber für das Münsterland

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So steuere ich meine berufliche Zukunft

Pilot, Tierärztin oder Feuerwehrmann - für kleine Kinder ist das mit dem Traumberuf noch ganz einfach. Aber wenn man sich ein paar Jahre vor dem Schulabschluss zum ersten Mal ernsthaft Gedanken über seine Berufswahl machen muss, stehen viele plötzlich ratlos da. Welcher Beruf passt zu mir? Wo kann ich mich erkundigen?

Wir liefern Fakten und Tipps für den richtigen Einstieg ins Berufsleben.

Wo gibt es Informationen?

Erste, wichtige Eindrücke kann man bei Berufspraktika und verschiedenen Informationsveranstaltungen gewinnen. Auch die Berufsinformationszentren der Agentur für Arbeit sind eine gute Anlaufstelle. Deren Selbsterkundungsprogramm www.planet-beruf.de dient einer ersten groben Einordnung. Freilich kann auch ein persönliches Gespräch mit Berufsberatern, Eltern, Lehrern und Freunden hilfreich sein. Die eigenen Neigungen und Interessen sollten allerdings im Vordergrund stehen.

 

Wann wird es Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen?

Am besten sollte man schon ein bis zwei Jahre vorm Schulabschluss anfangen, Informationen zusammenzutragen. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit für erste Einblicke, etwa bei einem Tag der offenen Tür, einer Betriebserkundung oder einem freiwilligen Schnupper-Praktikum in den Ferien.

Welcher Beruf interessiert mich?

Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich über seine Fähigkeiten und Talente im Klaren werden. Einen Hinweis können die eigenen Hobbys liefern. Womit befasst man sich in der Freizeit? Die Funktion, die man in einem Verein bekleidet, könnte etwas darüber aussagen, ob man eher Teamplayer oder Einzelkämpfer ist. Wichtig sind darüber hinaus folgende Fragen: Denkt man analytisch oder liebt man das kreative Chaos? Ist man handwerklich geschickt oder sieht man sich eher vorm Computer? Fühlt man sich in einem großen Unternehmen wohl oder eher in einem kleinen Betrieb?

Berufsprofile A-L

Berufsprofile M-Z

Was ist, wenn es mit dem Traumberuf nicht klappt?

Für die wenigsten gibt es nur einen "richtigen" Beruf, den Traumberuf eben, der automatisch alle anderen ausschließt. Besser ist es, von vornherein Alternativen einzuplanen. Am besten mindestens drei: Einen Beruf, der es nach Möglichkeit werden soll, und zwei, die man sich auch gut vorstellen kann. Damit vermeidet man unnötigen Frust.

Was ist, wenn ich noch unsicher bin?

Mit einer Auszeit nach der Schule verschafft man sich ein wenig Luft. Einige absolvieren freiwillig das ein oder andere Praktikum, um sich auszuprobieren. Manchen gehen für einige Zeit ins Ausland oder legen ein Freiwilliges Soziales Jahr ein.

Partner des Azubi-Ratgebers

Vorwort von Joachim Fahnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung

Agentur für Arbeit Ahlen-Münster»

Vorwort von Hermann Eiling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster

Handwerkskammer Münster»

Vorwort von Jan-Hendrik Schade, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster

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Vorwort von Marc Arne Schümann, Verlagsleiter

Aschendorff Medien GmbH & Co. KG»